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Der Hexenwahn im 17. Jahrhundert |
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Oft kommen in Mythen über Hexen und Hexer den Tieren eine wichtige Position zu. Sie wurden bezichtigt Mittäter der Hexen und Zauberer zu sein. Nach dem Glauben steckten bestimmte Tiere bevorzugt mit den Hexen in Relation. Häufig gab es Zeugen, wie Kröten und Frösche als Zutaten für Zaubertränke dienten und auch als Hausgeist ihr Unwesen trieben. Die entgegen gebrachte Verbundenheit zu dem eigenen Haustier konnte schnell zu Verdächtigungen führen, die dafür sorgten, dass man sich vor einem Tribunal zu verantworten hatte. Zu Lebzeiten König Jakobs VI. wurden Magier, Atheisten und auch Randgruppen als Anhänger des Teufels und Herold des Übels angesehen. Besonders die Kirche war entscheidend daran engagiert, ein Bild der Bedrohung durch Hexen und Hexer für die gesamte Gemeinschaft zu vermitteln. Von Zusammenschlüssen und Gruppierungen dieser Hexen, Atheisten und Ketzer ging eine besonders starke Bedrohung aus. Niemand war von Herkunft an der Hexerei verfallen. Nur durch eine List des Teufels oder einem Pakt mit ihm wurde der Mensch zu seinem Anhänger und verfiel der Hexerei. Wer der Hexerei verdächtigt wurde war schon sogut wie angeklagt und somit auch schon in aller Regel schuldig gesprochen. Einige wenige Verdächtigte durften eine Gottesprüfung ablegen mit der sie ihre Unschuld gegenüber der Kirche versichern konnten. Im Falle einer Gottesprüfung überprüfte ein Tribunal sorgfältig, ob der Verdächtigte einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte und/oder seinem schändlichen Einfluss erlag. Oftmals waren diese Prüfungen so gestaltet, dass der Angeklagte keine Chance hatte die Prüfung zubestehen, geschweige denn, zu überleben. Dennoch, falls es dem Angeklagten gelang die Prüfung zu bestehen war er frei und niemand durfte seine Unschuld mehr infrage stellen. Angeblich waren die Gottesprüfungen deshalb von der Kirche so konstruiert worden, dass sie von dem einzelnen Menschen nicht lösbar waren. Ziel war es nicht den Menschen zu prüfen, sondern vielmehrzu testen, ob er Gottes unterstützung hatte. Während der Hexenhysterie gab es Tausende Menschen, die dem Hexenwahn zum Opfer fielen. Darunter vorallem Frauen, auch Männer und sogar Kinder. Mehr über die Hexerei wird auf www.antike-kulturen.com vorgestellt.
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